Bitte etwas globaler denken

Zum Brief „Umweltressort macht Firma Auflagen“ von H.-J. Schindelhauer (SZ v. 24. September)

Immer noch probieren Aktivisten der Bürgerinitiative BIBAZ, der Firma Bahnlog ans Bein zutreten. Bis heute ist ihnen das nicht gelungen. So lagen die Proben des verkauften Straßenbauschotters weit unter den zulässigen Grenzwerten. Falls die Vertreter der Bürgerinitiative andere Laborwerte besitzen, so sollen sie die doch bitte veröffentlichen. Die Verseuchung des Geländes durch Bromacil ist übrigens jahrzehntealt und auf Tätigkeiten der Deutschen Bundesbahnzurückzuführen. Umweltschützer sollten eigentlich einsehen, dass durch die Tätigkeit des Unternehmens Bahnlog die Umweltzerstörung durch das Öffnen weiterer Steinbrüche verhindert und dass das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn erhalten wird. Auch Umweltschützer sollten einmal anfangen, globaler zu denken.
Ernst Lorenz, Kirkel
Veröffentlichung des Leserbriefes : Saarbrücker Zeitung (SZ) 23.10.2010

Gleisanschluss spricht für den Zunderbaum

Zu „Altstadter Ortsrat diskutiert über Zunderbaum-Gelände“, SZ vom 4. Juni:

Die Sinnhaftigkeit des Zunderbaums ergibt sich daraus, dass es das einzige Areal in unserer Region ist, das zusätzlich einen Gleisanschluss besitzt. Das ist der umweltpolitische Vorteil gegenüber allen im Umkreis noch verfügbaren Flächen. Man darf doch nicht Naturschutz gegen Arbeitsplätze ausspielen. Sondern man muss die gemeinsamen Möglichkeiten nutzen.
Wenn man solch eine ideale Industriefläche nicht erschließt, woher sollen dann zukünftige Arbeitsplätze und Steuereinnahmen kommen?
Christian Lorenz
Veröffentlichung des Leserbriefes : Saarbrücker Zeitung (SZ) 10.06.2010 im Regionalteil Homburger Rundschau

Berichte zum Zunderbaum (externe Links zur SZ):

Standortvorteil nutzen statt aufs Abstellgleis

Zu: „Zunderbaum-Gelände erhitzt weiter die Gemüter“ (SZ vom 26. März):

Diese Art von Politik versteht kein Bürger. Es werden Vorstöße und Vorschläge von einer Partei, die sich Gedanken über die Zukunft macht, scharf zurückgewiesen und kritisiert. Mögliche Alternativen und Gegenvorschläge werden aber nicht aufgezeigt. Gerade von sozialdemokratischen Parteien erwarten Bürger doch, dass sie für Arbeitsplätze eintreten. Der Zunderbaum in seiner Art, mit einem nur wenige hundert Meter entfernten Autobahnanschluss und dem dazu heute wieder gefragten Gleisanschluss bietet exzellente Chancen. Diese seltene Kombination ist ein Standortvorteil für unsere Region, den man nutzen muss! Ansonsten führt der Weg zwangsläufig auf das Abstellgleis. Vielmehr müssen konstruktive Diskussionen geführt werden, um schnelle und effiziente Lösungen zur Erschließung zu finden. Um zum Beispiel einen effektiveren Verkehrsfluss durch einen kreuzungsfreien Autobahnanschluss zu erreichen.
Christian Lorenz
Veröffentlichung des Leserbriefes : Saarbrücker Zeitung (SZ) 01.04.2010 im Regionalteil Homburger Rundschau

Berichte zum Zunderbaum (externe Links zur SZ):